Integration: Hartfrid Wolff hat Recht

Voici le email que m’a inspiré le mémoire du FDP déposé au « Sommet de l’Intégration » à Berlin hier.

Herr Wolff,

Auf Twitter habe ich über Ihre Teilnahme beim Integrationsgipfel gelesen und ich muss Ihnen schreiben, um Sie zu bedanken. Vorher habe ich nie gehört, dass Ausländer in Deutschland eine Chance haben, als Deutsche anerkannt zu werden.

« Ausländer » ist für mich eine Beleidigung. Warum in Deutschland leben, wenn wir « Aus » sind? Hätten wir noch Interesse, Amerikaner, Briten oder Türken zu bleiben, dann würden wir einfach nicht in Deutschland leben. Ich bin nicht nur zur Integration, sondern auch zu Assimilation, bereit! Im Internet habe ich 100% beim Einbürgerungstest bekommen, schon vor ein Paar Jahren.

Es ist auch sehr unfair, die deutschen Auswanderer überall in der Welt zu treffen, wenn Deutschland eine Festung ist. Warum soll Kanada, Australien, und viele anderen, die Träume dieser Leute ermöglichen, wenn wir nicht die andere Richtung nehmen dürfen?

Als kanadischer Staatsbürger bin ich wahrscheindlich auf der falschen Seite der Atlantik geboren. Mit 5 Jahren war ich schon tief in Deutschland verliebt. Schon in der Grundschule hatte ich gelesen, alles ich über Deutschland finden könnte. Ich hatte damals nur einen Traum im Leben: in mein Land mich niederzulassen, Bürger der schönsten Stadt der Welt (natürlich Berlin, meine erste Liebe!) zu werden. Deutsch was für mich sehr einfach zu lernen, innerhalbs 18 Monaten war ich (fast) flüssig.

Nach 17 Jahren Wartezeit bin ich endlich 2006 nach Deutschland gereist. Selbst meine Eltern sagten « Endlich geht er nach Hause ». Montag, den 12. Juni 2006 gegen 13:45, werde ich diesen Zeitpunkt nie vergessen. Ich war der glückliste Mann der Welt. Mein erster Spaziergang auf dem Ku’damm brachte mich sogar die Tränen.

Ich wollte nie wieder in Kanada leben. Ich hatte schon Kontakt aufgenommen, um Arbeit in Berlin zu schaffen. Es fehlte mir nur die Papiere. Die Mitarbeiterin der Ausländerbehörde, eine der unfreundlichsten Personen, den ich je getroffen habe, sagte mir, in kurz, dass ich besser meinen Träum vergessen muss und in meinem sogennanten Traumland Kanada zu bleiben.

Viele Deutsche halteten mich fast für verrückt, in Deutschland leben zu wollen. Eine Frau beim Berliner Ausländerberater lachte mich im Gesicht. Eine CDU Mitglieder des Berliner Abgeordenetenhauses empfielte mich, eine deutsche Frau zu heiraten. Es wäre, so sagte er, der einzige Weg nach Deutschland für Leute wie ich.

Ich müsste leider nach Kanada zurück. Aber ich könnte nicht mein Ziel aufgeben, also bin ich 2007 wieder nach Deutschland geflogen, dieses Mal mit einem Vertrag des Pädagogischen Austauchdienstes. Sogar in der NPD-Festung Sächsischen Schweiz fühlte mich zu Hause und ich habe dort keine Ausländerfeindlichkeit erlebt.

Natürlich wolle ich noch nie nach Kanada zurückfliegen. In Deutschland zu bleiben war immer noch unmöglich, deswegen habe ich Dänemark probiert. Ich träumte schon von Einbürgerung aber ich bekam leider keinen Job. Aber trotzdem fand ich die Dänen besser als die Deutschen zum Thema Migration: dort sind Migranten « Nydanskere », also keine Ausländer bis zum Tod wie in Deutschland!

Seit dem 17. Juni 2008 lebe ich immer noch in diesem Land, das ich nicht mag. Ich lebe in einer Region, wo der Arbeitsmarkt schlecht ist, also in den nächsten Monaten werde ich im Tourismusbereich in der Karibik arbeiten.

Ich bin kein Schulabbrecher. Ich habe Politikwissenschaft studiert, spreche Französisch, Englisch, Deutsch flüssig mit guten Dänisch und Isländisch Kenntnissen und arbeite schon seit ich 17 Jahren bin. Ja, ich bin kein Ingenieur oder Zahnarzt aber ich könnte sicher eine Karriere in Deutschland führen.

Aber dafür braucht man eine faire Migrationpolitik, wie Punkte. Deutschland muss weg vom Nationalismus der CSU. Je offener das Land ist, desto reicher das Volk wird: Liberale kennen dieses Prinzip!

Vor einem Jahr am 9. November haben wir die Freiheit gefeiert. Ich bin dafür nach Berlin gereist, ich könnte das nie verpassen. Heute hoffe ich, dass eines Tages die Mauer der Festung Europa fallen, damit ich meinen grössten Freiheitstraum erleben darf: Berliner mit deutschem Pass zu sein!

Ich wünsche der FDP-Fraktion vielen Erfolg und freue mich schon auf eine neue Zuwanderungspolitik.

Mit freundlichen Grüssen,

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